Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Kein Personal: Spitäler sperren Stationen

29.8.2022

10.000 Pflegekräfte braucht Wien in den nächsten zehn Jahren. Schon jetzt sind allein in den Wiener Gemeindespitälern 2.000 Stellen unbesetzt. Das ist jede 13. Stelle. Betten und auch ganze Stationen müssen gesperrt werden. In der Klinik Favoriten sind aufgrund der Personalsituation 147 Betten gesperrt, in der Klinik Ottakring ist eine Unfallchirurgie komplett geschlossen. Eine Gefährdungsanzeige wurde verfasst, die auf die Überlastung des Personals hindeutet.


Wiener Ordensspitäler behandelten 446.000 Patienten

23.8.2022

Die Wiener Ordensspitäler haben in einer Aussendung ihre Leistungsbilanz 2021 präsentiert und zugleich die gute Partnerschaft mit der Stadt Wien betont. In den Ordensspitälern steht jedes fünfte Wiener Spitalsbett und es werden dort rund ein Viertel der stationären Patientinnen und Patienten behandelt. Die sieben Krankenhäuser hätten 2021 zudem bedeutsame Beiträge zur Behandlung von Menschen mit COVID geliefert: So wurden rund 1.560 Akutpatienten (1.190 auf Normalstationen, 370 auf Intensivstationen) behandelt, zudem erhielten in vier Ordensspitälern rund 730 Patienten eine stationäre Post-Covid Behandlung.


Neueste Informationen zu COVID-19-Impfstoffen

online

Die nun geltenden Regeln

1.8.2022

Die Quarantäne nach einem positiven Coronavirus-Test ist Geschichte. Wer sich nicht krank fühlt, kann demnach auch nach einem positiven Test das Haus verlassen, ist allerdings Verkehrsbeschränkungen unterworfen. Das bedeutet, dass FFP2-Maske getragen werden muss, außer man ist im Freien und es sind innerhalb von zwei Meter Abstand keine anderen Personen unterwegs. Sonderregelungen gibt es in mehreren Bundesländern: In den Salzburger Spitälern müssen symptomlos infizierte Mitarbeiter, die keinen Kontakt zu Patienten haben, ab Montag mit FFP2-Maske regulär zum Dienst erscheinen. Die anderen Bundesländer wollen kein ansteckendes Personal im Spital haben. In Wiener Spitälern, Pflegeeinrichtungen, Kindergärten und (den städtischen) Schulen etwa werden auch nach dem Quarantäne-Ende keine positiv getesteten Mitarbeiter zum Einsatz kommen. Im Burgenland müssen neben den Landesbediensteten auch Landeslehrer, Mitarbeiter der KRAGES-Spitäler und Pflegeheime zu Hause bleiben.


Details zu Quarantäne-Aus präsentiert

26.7.2022

Die Quarantäne bei Infektionen mit dem Coronavirus fällt mit dem 1. August. Das hat Gesundheitsminister Johannes Rauch nach einem Treffen mit den Bundesländern bestätigt. Bereits zuvor war eine entsprechende Verordnung kursiert. Dieser zufolge können positiv Getestete künftig mit einigen Einschränkungen das Haus verlassen, wenn sie sich nicht krank fühlen. Rauch betonte, man müsse in eine neue Pandemiephase eintreten. In einem Pressestatement zum weiteren Vorgehen im Pandemie-Management hat Bürgermeister Michael Ludwig das von der Bundesregierung geplante Aus für die Quarantäne scharf kritisiert und vor dem geplanten Schritt gewarnt: „Ich halte das für einen falschen Weg, den die Bundesregierung da einschlägt“, sagte Ludwig.


Spitäler bereiten sich auf nächste CoV-Welle vor

13.7.2022

„Wir haben eine neue Situation. Es ist das erste Mal, dass wir eine Welle im Juli beobachten.“, sagte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Die Stadt Wien behält ihren vorsichtigen CoV-Kurs bei. Angesichts der aktuellen CoV-Infektionswelle werden die Regeln in Gesundheitseinrichtungen verschärft. Die Menschen im Gesundheitsbereich seien dabei in mehrfacher Sicht besonders betroffen. Es gebe einerseits mehr Patientinnen und Patienten, andererseits mehr infiziertes Personal und es habe die Urlaubszeit begonnen.


Patientenstau: Radiologen fehlen Geräte

13.7.2022

Eigentlich sind alle Radiologie-Instute verpflichtet, einen MR-Untersuchungstermin innerhalb von 20 Tagen zu vergeben. So lautet die bestehende Einigung von Sozialpartnern und Gesundheitskasse. Doch die Praxis schaut anders aus, wie eine Recherche von „Wien heute“ zeigt. In Österreich gebe es anders als in Nachbarländern zu wenig MRT-Geräte. Das wiederum liege an einem Großgeräteplan, dass ein Gerät auf 80.000 Einwohner kommen sollte“. An diesen Plan würden sich viele Institute und Behörden halten. Speziell in Wien hätten viele Institute zusätzliche Geräte beantragt, die aber jedes Mal mit Verweis auf den Großgeräteplan abgelehnt worden seien.


Neuer Wiener Patientenanwalt wird Gerhard Jelinek

30.6.2022

Der 65-jährige Ex-Präsident des Oberlandesgerichtes Wien tritt am 1. Juli die Nachfolge von Sigrid Pilz an, die das Amt zehn Jahre lang - also über zwei Funktionsperioden - ausübte. Jelinek versprach heute, dass er auf Dialog und Offenheit setzen wolle. Seiner Erfahrung nach sei Kooperation besser als Konfrontation, betonte er. NÖN Patienten- und Pflegeanwaltschaft


Impfpflicht wird abgeschafft

27.6.2022

Im November des Vorjahres wurde sie angekündigt, im Februar ist sie ohne Sanktionen in Kraft getreten, im März wurde sie ausgesetzt und nun ist die Impfpflicht in Österreich Geschichte: Gesundheitsminister Johannes Rauch hat die Entscheidung verkündet. Mit den herrschenden Omikron-Varianten hätten sich die Regeln geändert, so Rauch. Es gehe aber auch darum, gesellschaftliche Gräben zuzuschütten und einen neuen Umgang mit dem Virus zu „leben“. Der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hat kein Problem mit einem Aus für die Impfpflicht. „Ich werde mich nicht dagegen wehren. Das war nicht unsere Idee in Wien, wir haben es mitgetragen“, sagte er. „Der große Heuler war es nicht.“


Wiens Spitäler werden modernisiert

7.6.2022

Im Rahmen des größten und umfassendsten Investitionsprogramms in der Geschichte des Wiener Gesundheitsverbundes werden dessen Kliniken bis zum Jahr 2040 komplett modernisiert. Bis inklusive 2030 ist dafür in einer ersten Phase ein Investitionsbudget in Höhe von 3,3 Milliarden Euro aus dem Wiener Stadthaushalt vorgesehen. Hinzu kommen noch Mittel aus dem Wiener Gesundheitsfonds. Das neue Investitionspaket soll noch heuer im Gemeinderat beschlossen werden.


Maßnahmen

ab 1. Juni

Ab diesem Tag wird die Maskenpflicht im lebensnotwendigen Handel und in öffentlichen Verkehrsmitteln (außer in Wien) für 3 Monate ausgesetzt. Ebenso die COVID-19-Impfpflicht für weitere 3 Monate. Aufrecht bleibt die Maskenpflicht in vulnerablen Settings wie Krankenhäusern, Altenheimen, Pflegeheimen und bei Gesundheitsdienstleistungen. Nun liegt die Verordnung des Wiener Bürgermeisters vor, die über die vom Bund verfügten Coronavirus-Einschränkungen hinausgeht. Damit ist klar, dass über den Sommer in öffentlichen Verkehrsmitteln und Apotheken FFP2-Maskenpflicht gilt.


Primärversorgung in der Warteschleife

23.5.2022

Im Herbst soll in Margareten die neunte Primärversorgungseinheit (PVE) Wiens eröffnen. Bis 2025 soll es in Wien 36 PVE geben. Doch der Ausbau verläuft schleppend.


Klinik Donaustadt feiert 30-jähriges Bestehen

27.4.2022

Am 27. April 1992 wurde der erste Patient in der Klinik Donaustadt (bis 2020 Sozialmedizinisches Zentrum Ost – Donauspital) aufgenommen. Seit damals wurden insgesamt rund 1,46 Millionen Patient*innen stationär behandelt. Jährlich sind rund 50.000 Aufnahmen zu verzeichnen. Im Jahr 2021 wurden 28.232 Operationen durchgeführt, 119.905 Patient*innen wurden ambulant behandelt. Die Klinik Donaustadt verfügt heute inklusive der Institute über 26 Abteilungen.


Die aktuell gültigen CoV-Maßnahmen

16.4.2022

Seit heute ist die Maskenpflicht in Österreich wieder gelockert – mit Ausnahmen. Eine FFP2-Maske muss weiter im lebensnotwendigen Handel wie Supermärkten und Trafiken sowie in „Öffis“ getragen werden. In sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern gilt zudem 3-G, der „Grüne Pass“ wurde für Geboosterte verlängert.


Kostenlose PCR-Tests in Wien weiter möglich

4.4.2022

Weiterhin gratis testen kann man sich in Wien über das „Alles gurgelt“-System sowie in den Teststraßen, den Gurgelboxen und den Schnupfen-Checkboxen. Mit spätestens 11. April soll in Wien auch das PCR-Testen in der Apotheke wieder gratis sein, wie „Wien heute“ am Samstagabend exklusiv berichtet. Derzeit kostet der PCR-Test in der Apotheke 25 Euro, der Antigen-Test 15 Euro – aus der eigenen Tasche. Weil der Bund die kostenlosen Apothekentests den Bundesländern überantwortete, waren die Wiener Apotheken unter Zugzwang, denn mit April hatte der Bund Gratistests in den Apotheken den Ländern überantwortet. Die Apothekerkammer und das Großlabor Lifebrain erzielten jetzt eine Einigung.


Vorbereitung „auch auf den ungünstigsten Fall“

30.5.2022

Eine an sorgfältig erarbeiteten Szenarien orientierte Vorbereitung auf die Pandemieentwicklung in Richtung Herbst und Winter forderten Expertinnen und Experten. „Man muss auch auf den ungünstigen Fall vorbereitet sein“, so die Virologin Dorothea van Laer. Die Lockerungen ab Juni kommentierten die Expertinnen und Experten teils kritisch, die Politik sei heuer aber empfänglicher für das Thema „Vorbereitung“. Dass nun die Maskenpflicht im lebensnotwendigen Handel und in Öffis ab 1. Juni für vorerst drei Monate ausgesetzt wird – in Spitälern und Heimen aber aufrecht bleibt -, die Impfpflicht über den Sommer ausgesetzt bleibt und an den Schulen bald nicht mehr verpflichtend PCR-getestet wird, sei aus Sicht des momentan nicht vor Auslastungsgrenzen stehenden Gesundheitssystems durchaus vertretbar.


Test-Limitierung mit etlichen Ausnahmen

31.3.2022

Ab 1. April wird das Coronavirus-Test-Angebot deutlich reduziert. Pro Person und Monat sollen dann nur noch fünf PCR- und fünf Antigen-Wohnzimmertests gratis sein. Dazu gibt es allerdings etliche Ausnahmen, wie die entsprechende Verordnung von Gesundheitsminister Johannes Rauch zeigt. Sie zeigt, dass in sensiblen Settings wie Krankenhäusern, Pflegeheimen und Kindergärten weiter unbeschränkt gratis getestet werden kann.


Corona macht Wiener Spitälern weiter zu schaffen

31.3.2022

In den Wiener Spitälern ist die Lage coronabedingt weiter angespannt, aber stabil, hieß es kürzlich vom Gesundheitsverbund. Von den 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren in der Vorwoche fast 2.000 vom Dienst freigestellt - weil sie entweder positiv getestet wurden, als Kontaktpersonen galten oder u.a. aufgrund von Schwangerschaft oder eines Risikoattests freigestellt waren. Der Akutbetrieb wurde aufrechterhalten, elektive Operationen jedoch teilweise verschoben, wie zuletzt am AKH. Das Universitätsklinikum AKH Wien nehme eine Sonderrolle ein, betonte der Gesundheitsverbund gegenüber der APA. Zusätzlich zu den Personalausfällen komme hier eine hohe Zahl an Gastpatienten aus anderen Bundesländern dazu - rund 330 Personen. Dies habe die Situation sehr angespannt, weshalb das Operationsprogramm am Freitag auf Notfälle und nur "absolut dringliche Fälle" beschränkt wurde.


Bier aus dem Pensionistenheim

29.3.2022

Hier sind Hopfen und Malz alles andere als verloren: Im Kellergeschoß des Haus Atzgersdorf, einem Pensionistenheim im 23. Wiener Gemeindebezirk, wird einmal wöchentlich Bier gebraut, abgefüllt und etikettiert. Seit 2020 soll das Brauen die Bewohner nicht nur unterhalten, sondern auch Erinnerungen wecken und die Gesundheit fördern. Das Bierbrauen würde den Bewohnern nicht nur Spaß bereiten, sondern wäre auch eine sinnvolle Beschäftigung, die die Feinmotorik beanspruchen und die Teilhabe im Heim fördern. Erstehen kann man das Bier für zwei Euro pro Flasche in allen 30 Heimen der »Häuser zum Leben«.


Bedenken gegen kürzere Quarantäne

28.3.2022

Die Verkürzung der Quarantäne würde für das Krankenhaus-Personal „nicht wirklich substantiell“ helfen, so Arschang Valipour, Vorstand der Lungenabteilkung in der Wiener Klinik Floridsdorf: Zum einen gibt es ja bereits die Möglichkeit, sich nach fünf Tagen freitesten zu lassen – unter der Voraussetzung, dass man keine Beschwerden hat. Zum anderen muss man sagen, dass die meisten Betroffene symptomatisch sind und es macht keinen Sinn, Personen in den Arbeitsalltag zu holen, die noch immer Beschwerden haben.“