Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


EMA gibt grünes Licht für angepassten Impfstoff

11.9.2023

Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat grünes Licht für einen angepassten CoV-Impfstoff der Hersteller Pfizer und Biontech gegeben. Die Behörde mit Sitz in Amsterdam erklärte, dass sie die Zulassung eines an die Subvariante Omikron XBB.1.5 angepassten Vakzins empfohlen habe. Erwachsene und Kinder über fünf Jahren brauchten eine einzelne Impfung, „unabhängig von ihrer Covid-19-Impfvorgeschichte“, erklärte die EMA. Die deutsche STIKO empfiehlt nach der Basisimmunisierung jährliche Auffrischungen für Personen ab 60 Jahren, sowie für Personen ab 6 Monaten mit relevanten Grundkrankheiten, sowie für Bewohner in Einrichtungen der Pflege. In Deutschland soll der Impfstoff Ende September verfügbar sein. (Bild: Martin Sanchez, unsplash)


Großteil „wegen“, nicht „mit“ Covid-19 im Spital

4.9.2023

Eine aktuelle Analyse der Spitalsauslastung in den vergangenen drei Jahren zeigt, dass der Großteil der coronaviruspositiven Patientinnen und Patienten wegen einer Covid-19-Erkrankung ins Spital kam, Zufallsdiagnosen waren viel seltener der Fall. Die Analyse zeigt auch, wie sich Impfung und Lockdowns auf die Spitalskapazitäten auswirkten. (Foto: pixabay)


Ungarische Krankenhausmanager zu Besuch in Wien

24.7.2023

Vor Kurzem besuchte eine Delegation der ungarischen Krankenhausmanager die Klinik Floridsdorf. Die Gruppe wurde vom Technischen Direktor, Ing. Markus Huber begrüßt und nach einer kurzen Präsentation der Geschichte, Struktur und Organisation des Klinikums folgte eine Besichtigung der technischen Einrichtungen. Dabei standen Logistik, Informatik und Energieversorgung im Vordergrund. Die Komplexität des Hauses, die großen Grünflächen und am Ende des Besuches das wunderschöne Panorama Wiens vom Heliport aus, hat bei der Gruppe tiefen Eindruck hinterlassen. Dr. Lajos Ari, als Vorsitzender des Managerclubs und besonderer Freund der ARGE der Wiener Krankenhausmanager war so wie alle anderen 31 ungarischen Spitalsmanagerinnen und Spitalsmanager vom Klinikum Floridsdorf begeistert. Im Klinikum sind 14 Abteilungen und 4 Institute. Es verfügt über 748 Betten in Ein- und Zweibettzimmern, inklusive 76 Intensivbetten. 2022 waren es mehr als 23.000 Aufnahmen und rund 440.000 Ambulanzbesuche. Der Personalstand beträgt mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Klinik Ottakring: Neubau für Verwaltung

17.7.2023

Bis 2040 wird die Klinik Ottakring (Wilhelminenspital) umfassend modernisiert. Die Bauarbeiten am Baufeld Flötzersteig begannen. Dort wird bis 2026 das neue Zentralgebäude der Klinik Ottakring errichtet. Dieser Baubeginn markiert den 1. Meilenstein auf dem Weg zur neuen Klinik: Im Endausbau 2040 werden aus derzeit 80 Pavillons 3 Zentralgebäude mit klinischen Funktionen plus ein Verwaltungsbau gemacht.


Erste Details der Gesundheitsreform

14.6.2023

Nun wurden "rasche Schritte" zur Reform unseres Gesundheitssystems der Regierung bekannt. Allein kann sie das nicht entscheiden, da viele der Spitals-Kompetenzen den Bundesländern obiegen. Ebenfalls sind die selbstverwalteten Krankenkassen sowie die Ärztekammer in Bereichen zuständig. Die für Herbst geplanten Finanzausgleichsverhandlungen werden spannend!


Notfallpläne: Mit Struktur gegen Spitalsmisere

12.6.2023

Seit Monaten gibt es Probleme durch Personalmangel in Österreichs Spitälern. Nun reagierte die Steiermark und es wurde ein Koordinationsgremium damit beauftragt, Pläne zu erstellen um die Notlage zu bewältigen. Zum Leiter wurde Erich Schaflinger, Primar des LKH Hochsteiermark, bestellt.


Viele Pflegekräfte kündigen

12.6.2023

In einer vom Wiener Gesundheitsverbund und vom ORF veröffentlichter Mitteilung verlässt immer mehr Pflegepersonal den WIGEV. Die derzeitige Personalsituation ist mehr als angespannt und es könnten weitere Sperren von Stationen in den Wiener Spitälern und Pflegewohnhäusern folgen.


FH Campus baut Pflegestudienplätze weiter aus

2.6.2023

Um den Mangel an Pflegekräften in Wien zu begegnen, erhöht die Stadt die Zahl der Ausbildungsplätze. Die Fachhochschule FH Campus Wien hat erst im letzten Herbst ein Gebäude für 2.000 Studierende von medizinisch-technischen Gesundheitsberufen und Pflege eröffnet.


Wiener Gesundheitsverbund befragt alle 30.000 Mitarbeiter*innen

3.5.2023

Rund 70 Fragen in neun Kategorien umfasst der Fragebogen der vierten Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenbefragung im Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV). Sie findet zum vierten Mal statt, dieses Mal mit Fokus auf den aktuellen Belastungen. Kurios, dass zeitgleich die Ärztekammer eine "Bleibeprämie und Rückkehrprämie" für alle rund 30.000 Gesundheitsbediensteten in Wiener Spitälern von je 24.000 Euro fordert.


Verschlechterung bei Gesundheitsversorgung

2.5.2023

Laut einer Umfrage zum Austrian Health Forum (AHF) haben 59 Prozent der Österreicher angegeben, dass sich in ihren Augen die Gesundheitsversorgung verschlechtert hat. Im Gegensatz dazu gaben nur 34 Prozent an, dass sie die Gesundheitsversorgung als "sehr gut" beurteilen. Dies geht aus einer Umfrage im Vorfeld des Austrian Health Forum (AHF), das von 11. bis 13. Mai in Schladming stattfindet, hervor.


Bettensperren: Abwärtsspirale stoppen

25.4.2023

Die Zustände an manchen österreichischen Spitälern sind alarmierend, was auch den Pflegebereich anbelangt. Zahlreiche offene Stellen können nicht besetzt werden, nicht einmal die Notversorgung sei überall gesichert, warnt der Krankenpflegeverband. Auch im Ärztebereich gibt es gravierenden Personalmangel. Beispielhaft eine Gefährdungsanzeige von Ärztinnen und Ärzte der Klinik Ottakring (eine von 70) die u.a. vor einem temporären Ausfall der Zentralen Notaufnahme (ZNE) wegen Personalmangels warnen. Wie sich die bevorstehende Urlaubszeit auf die Versorgungssicherheit auswirken wird, bleibt spannend. Stehen nun Maßnahmen der Krankenhausträgerorganisationen ins Haus?


WiGev startet jetzt Anwerbe-Bonus für Mitarbeiter*innen

24.4.2023

Der Wiener Gesundheitsverbund setzt zahlreiche Recruiting-Maßnahmen auf den unterschiedlichsten Ebenen. Mit dem Anwerbe-Bonus ist eine weitere dazu gekommen: Nach Klärung letzter organisatorischer Fragen startet nun der Anwerbebonus für Mitarbeiter*innen. Diese erhalten ab sofort eine Leistungsprämie von 1.000 Euro für erfolgreich angeworbene Bekannte.


Aus für Strichcodes beschlossen

24.4.2023

In wenigen Jahren können Matrixcodes statt den herkömmlichen Strichcodes verwendet werden, wie die zuständige Standardisierungsorganisation GS1 beschlossen hat. Der Grund: Die Linien mit dem Zahlencode darunter, können zwar zur Identifizierung unterschiedlicher Produkte dienen, es können aber keine weiteren Daten wie Datum, Seriennummer oder Charge verschlüsselt werden. Der eindimensionale Strichcode soll daher durch zweidimensionale Matrixcodes ergänzt werden. Diese entsprechen im Grunde dem, was man bereits von QR-Codes kennt. Dafür sind allerdings neue Scanner erforderlich. Ab 2027 soll der Handel weltweit die zweidimensionalen Matrixcodes lesen und verarbeiten können. (Foto: Pixabay) GS1


6 Da Vinci Xi für Wien

27.3.2023

Der Wiener Gesundheitsverbund rüsten nun auf: 6 da Vinci OP-Roboter der neuesten Generation werden für die Kliniken des WIGEV angeschafft, so Gesundheitsstadt Peter Hacker. Die Kosten betragen rund zwei Millionen Euro pro Gerät. Eingesetzt werden diese im AKH, den Kliniken Donaustadt, Ottakring und Favoriten. Bevorzugte Einsatzgebiete für die minimalinvasive Chirurgie sind Urologie, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie und HNO. Derzeit gibt es in Österreich 18 Geräte, das sind rd. 500.000 Einwohner je Gerät. Für Oberösterreich bedeutet das rund 300.000 Einwohner pro Da Vinci Roboter. (Foto: intuitive)


Krankenhäuser müssen sich gegen Hacker rüsten

6.3.2023

Vielen Verantwortlichen sei auch diese Gefahr nicht immer bewusst, denn Cyberangriffe sind mittlerweile eine Gefahr für Alle. NIS-2 heißt die neue EU-Richtlinie, die ab Oktober kommenden Jahres in Kraft ist. Unternehmen der kritischen Infrastruktur, damit alle Gesundheitseinrichtungen, müssen dann nachweisen können, dass sie für den Fall eines Hackerangriffs gerüstet sind und vor allem waren, wenn es denn schon passiert sein sollte. Ansonsten drohen Strafen.


„Pandemie mit Frühling vorbei“

27.2.2023

... so der Wiener Infektiologe Christoph Wenisch. Auf der Intensivstation in der Klinik Favoriten ist wieder Normalbetrieb eingekehrt. Das Aufheben aller CoV-Maßnahmen ist für ihn somit gerechtfertigt. Jetzt rücke die Behandlung von Long Covid in den Vordergrund.


Geburtskapazitäten in den Kliniken Landstraße und Hietzing gesichert

1.2.2023

Die Ärztekammer kritisiert, dass ab 2025 in den Kliniken Hietzing und Landstraße keine Geburten mehr möglich sein werden. Hintergrund der Pläne sei die vorliegende Verordnung zum "Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) Wien 2025." Dazu auch die Stellungnahme des Wiener Landesgesundheitsfonds zu öffentlichen Geburtenplätzen in Wien.


Pharmabranche: Antibiotika sind viel zu billig

24.1.2023

Viele Menschen zittern derzeit davor, krank zu werden. Der Grund ist der vorherrschende Engpass bei zahlreichen Medikamenten. Derzeit sind rund 600 Arzneimittel im Land gar nicht beziehungsweise nur sehr eingeschränkt verfügbar. Der Verband der pharmazeutischen Industrie (Pharmig) pocht angesichts der dramatischen Lage einerseits auf eine Rückholung der Produktion nach Europa und andererseits auf eine Anpassung der Medikamentenpreise an die Inflation. „Die jetzige Situation ist darauf zurückzuführen, dass wir extrem hohe Nachfrage haben nach Erkältungs- und Schmerzmitteln“, berichtete Pharmig-Generalsekretär Alexander Herzog bei einer Pressekonferenz in Wien.


Privatkrankenanstalten, nun droht Streik

23.1.2023

In den österreichischen Privatkrankenanstalten drohen Streiks. Bei einer Betriebsrätekonferenz wurden sowohl die Forderungen nach einem Einkommensplus in Höhe von 500 Euro sowie höheren Einstiegslöhnen bestätigt als auch ein Beschluss zur Beantragung einer Streikfreigabe beim ÖGB gefasst, berichtete die Gewerkschaft vida. Das sei ein „notwendiger Schritt“, da die KV-Verhandlungen zuletzt ins Stocken geraten waren.


Neujahrsempfang der Krankenhausmanager Wiens

16.1.2023

Nach zweijähriger Pause lud die ARGE der Krankenhausmanager Wiens wieder zum traditionellen Neujahrstreffen in die Stiegl-Ambulanz ein. Neben zahlreichen Gästen aus Politik, Industrie und Management konnte der Wiener Vorsitzende Mag. Nobert Wasl auch den Präsidenten der Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs Klaus Koller begrüßen. Wasl wies auf die vielen Aktivitäten der ARGE, insbesondere auf die sehr erfolgreichen Wiener Fortbildungstage mit rund 200 Teilnehmer*innen und Geplantes für 2023 hin. Ein gelungener Abend mit vielen Gesprächen über Krankenhaus und Zukunft ging erst gegen Mitternacht zu Ende.